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 Betreff des Beitrags: tut dummheit eigentlich weh
BeitragVerfasst: Do 27. Apr 2006, 21:28 
heute hatte ich ihn mal wieder diesen tiefenschmerz.
ganz zwangsläufig kam ich auf drei fragen:

TUT DUMMHEIT WEH?
IST DUMMHEIT EINE ZIVILISATIONSKRANKHEIT?
KÖNNTE MAN AN DUMMHEIT STERBEN?

bitte helft mir, ich fall sonst noch vom fahrrad. hab mir da schon so meine eigenen gedanken gemacht, doch bin ich da doch in einer überlegungssackgasse gelandet.
währe über erfahrrungsberichte und persönliche erlebnisse und erkenntnis sehr dankbar.

gute nacht
mischka


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BeitragVerfasst: Do 27. Apr 2006, 22:00 
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"Ich hör doch so gut zu, doch ich finde keinen Sinn, ich fang an mich zu fragen, ob ich wohl blöde bin..."


Dummheit tut definitiv nicht weh, mach dir mal keine Sorgen.

Gruss, adas


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BeitragVerfasst: Fr 28. Apr 2006, 06:54 
adas hat geschrieben:
"Ich hör doch so gut zu, doch ich finde keinen Sinn, ich fang an mich zu fragen, ob ich wohl blöde bin..."


Dummheit tut definitiv nicht weh, mach dir mal keine Sorgen.

Gruss, adas


Aber man kann daran sterben!


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BeitragVerfasst: Fr 28. Apr 2006, 07:31 
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 Betreff des Beitrags: Re: tut dummheit eigentlich weh
BeitragVerfasst: Fr 28. Apr 2006, 09:33 
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mischka hat geschrieben:
KÖNNTE MAN AN DUMMHEIT STERBEN?


Ja! :lol:
http://www.darwinawards.com/deutsch/dar ... 00-31.html


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BeitragVerfasst: Fr 28. Apr 2006, 10:09 
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Ja, tut weh und man kann daran sterben.


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BeitragVerfasst: Fr 28. Apr 2006, 21:55 
danke für eure erste mitarbeit. da ich das aber noch vertiefen möchte hier noch ein paar fragen.

@ adas:

wenn dummheit nicht weh tut, wie merke ich dann das ich davon betroffen bin?

@ icke & junior:

ist der tod vielleicht zwangsläufig (rekursiv betrachtet (eineindeutige umkehrung)) auf dummheit zurückzuführen? ein natürliches phenomän das sozusagen auf dummheit basiert?

@ burnie:

1.muss man nicht auch im falle der deutschen von einer kollegtiven dummheit z. bsp. während des dritten reiches sprechen? immerhin behauptet ein grossteil von alledem nichts gewusst zu haben?

2. gerade der aspekt der sicherheit, wird vor allem von weniger dummen menschen als ein zeichen der überlegenheit in betracht gezogen. heisst das, dass uns amerika auf grund seiner stupiden sicherheitspolitik überlegen ist?

@ extrem-powerrider:

in wie weit ist der schmerz beschreibbar? gibt es ein gesichertes schmerzbild oder beruht deine aussage auf erzählung und erfahrungen anderer?


gibt es pathologisch gesicherte todesursachen von dummheit, die nicht auf den einfluss von drogen zurückzuführen sind und die nicht im zusammhang mit geisteskrankheiten anderer art stehen?


n.o.r.f
mischka


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BeitragVerfasst: Fr 28. Apr 2006, 22:25 
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Ich glaube, ich verstehe die ganze Unterhaltung irgendwie nicht.
Ich werde sie ersteinmal weiterverfolgen bis ich mich dazu aeußere.

Wenn du ueber Tod und dessen Sinn denken moechtest, dann lese dir das Buch "Die Leiden des jungen Werthers" von Johann Wolfgang Goethe durch.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 28. Apr 2006, 23:27 
der tod ist ein (um bei fontanes effi briest zu bleiben) zu weites feld. allein die unzählige ursachen und damit in zusamhang kommende rituale etc. nein, das geht mir momentan zu weit.

die dummheit war der ausgangspunkt.
eine frage ist noch gar nicht weiter aufgefallen.

IST DUMMHEIT EINE ZIVILISATIONSKRANKHEIT?

auch wenn burnies antwort einer großen westlichen zivilisation entlehnt ist, steht diese frage weiter im raum.
sind unzivilisierte völker auch dumm oder mussten sie (laut darvin) auf grund ihrer dummheit aussterben?

mischka


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa 29. Apr 2006, 16:50 
so leit es mir tut adas recht geben zu müssen, aber

DUMMHEIT TUT WOHL DOCH NICHT WEH!

es war doch nur ein grosser pickel der die schmerzen in der stirn verursachten. leute wie ich, die sich mit der dummheit anderer menschen befassen, sollten wohl doch häufiger in den spiegel kucken...

in diesem sinne
mischka

ps.: bevor hier jemand klugscheissert, nein ich habe keine schmerzen...


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 Betreff des Beitrags: Re: tut dummheit eigentlich weh
BeitragVerfasst: So 30. Apr 2006, 22:24 
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meine antworten:

mischka hat geschrieben:
TUT DUMMHEIT WEH?

nein, im gegenteil:
die dümmsten bauern haben ja bekanntlich die größten kartoffeln!

mischka hat geschrieben:
IST DUMMHEIT EINE ZIVILISATIONSKRANKHEIT?

dummheit ist keine krankheit, dummheit ist völlig normal... schalte doch einfach einmal den fernseher ein (fast egal wo) und du weißt was ich meine

mischka hat geschrieben:
KÖNNTE MAN AN DUMMHEIT STERBEN?

an der dummheit selbst nicht, aber an den folgen der dummheit oder anders gesagt: aktives handeln, dem die dummheit als ursache zugrunde liegt, kann lebensgefährlich sein. sowohl für den von dummheit betroffenen als auch für vermeintlich weniger von dummheit betroffene mitmenschen oder mittiere.

meine ergänzende frage:
ist es dummheit, wenn man sich drei monate nach einem schlüsselbeinbruch in der kletterhalle eine refraktur zuzieht?

WHR


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So 30. Apr 2006, 22:40 
WHR hat geschrieben:
dummheit ist keine krankheit, dummheit ist völlig normal... schalte doch einfach einmal den fernseher ein (fast egal wo) und du weißt was ich meine


Haha. :lachen Da hast Du Recht. Hab deswegen ja keinen Fernseher mehr ... Nur noch Internet.. Aber da wird es ja auch immer schlimmer.

WHR hat geschrieben:
meine ergänzende frage:
ist es dummheit, wenn man sich drei monate nach einem schlüsselbeinbruch in der kletterhalle eine refraktur zuzieht?


Oh, das ist schade. :smt056
Das wird bestimmt wieder.

Dummheit ist für mich eigentlich fast nur was, das man tut, obwohl man schon zig Male gemerkt hat, daß einem das schadet. Demnach war das in der Kletterhalle bei Dir keine Dummheit, denn so einen Bruch hat man ja nicht alle Tage und man kann deshalb nicht so genau wissen, was man sich zumuten kann..

Dummheit wäre z.B. jeden Abend noch eine Kanne Kaffee trinken, obwohl man genau weiß, daß man dann nicht schlafen kann und dadurch schon viele Male am Folgetag alles verbockt hat.

Markus


Zuletzt geändert von kokosadun am Sa 22. Jul 2006, 11:40, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: verrückt
BeitragVerfasst: Di 2. Mai 2006, 08:53 
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WHR hat geschrieben:
meine ergänzende frage:
ist es dummheit, wenn man sich drei monate nach einem schlüsselbeinbruch in der kletterhalle eine refraktur zuzieht?


Halte das schon ein bisschen für dumm!!! :-(

Allerdings sollten Dummheit und Glück Hand in Hand gehen - ist damit glaube ich wiederlegt!!!

GUTE BESSERUNG!!!!

adun hat geschrieben:
Dummheit ist für mich eigentlich fast nur was, das man tut, obwohl man schon zig Male gemerkt hat, das einem das schadet.
Markus


...ich glaube, das wird als verrückt definiert :-)
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 2. Mai 2006, 09:13 
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mischka hat geschrieben:
@ burnie:

1.muss man nicht auch im falle der deutschen von einer kollegtiven dummheit z. bsp. während des dritten reiches sprechen? immerhin behauptet ein grossteil von alledem nichts gewusst zu haben?


Ich denke durchaus, dass man das als eine Art von Dummheit bezeichnen kann - die auch durch die deutsche Mentalität genährt wurde, Befehle zu befolgen und Verantwortung anderen zu überlassen (siehe auch Mann: Der Untertan)

Prinzipiell muss der Mensch nicht a priori ein Idiot sein - sein Auftreten in Massen erhöht diese Wahrscheinlichkeit aber um ein Vielfaches!! - also doch eher Zivilisationskrankheit

mischka hat geschrieben:
@ 2. gerade der aspekt der sicherheit, wird vor allem von weniger dummen menschen als ein zeichen der überlegenheit in betracht gezogen. heisst das, dass uns amerika auf grund seiner stupiden sicherheitspolitik überlegen ist?


So gesehen, dass der Dumme meistens siegt, müssen wir uns schon Gedanken machen.

Sicherheit alleine ist dafür nicht ausschlaggebend. Wie sagte mal ein Rennleiter bei einem Rennlehrgang (Motorsport): Ein guter Fahrer zu sein heisst nicht zwangsläufig schnell oder langsam zu fahren, sondern zu wissen wann man das eine oder das andere tun kann

mischka hat geschrieben:
sind unzivilisierte völker auch dumm oder mussten sie (laut darvin) auf grund ihrer dummheit aussterben?


Nach Darwin siegt immer der, der seiner Umgebung (und den Gegebenheiten) am besten angepasst ist.

Allerdings nutzt mir als Zivilisation Vorsicht und Sicherheitsmassnahmen, ebenso wie Intelligenz aber auch nichts, wenn mir ein Komet auf den Kopf fällt - daher ist Darwin nur in Grenzen anzuwenden :-)


mischka hat geschrieben:
ist der tod vielleicht zwangsläufig (rekursiv betrachtet (eineindeutige umkehrung)) auf dummheit zurückzuführen? ein natürliches phenomän das sozusagen auf dummheit basiert?


Da die Funktion zwar eindeutig, aber nicht eineindeutig ist (y^2=x^2) ist der Umkehrschluss nur zur Hälfte wahr :-)

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BeitragVerfasst: Di 2. Mai 2006, 12:41 
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mischka hat geschrieben:
1.muss man nicht auch im falle der deutschen von einer kollegtiven dummheit z. bsp. während des dritten reiches sprechen? immerhin behauptet ein grossteil von alledem nichts gewusst zu haben?


die erste aussage ist durchaus wahr. selbst adolf hitler wusste ja bekanntlich: "die breite Masse ist blind und dumm und weiß nicht, was sie tut." nur über die förderung des kollektiven bewusstseins konnte er so das deutsche volk für seine machtpläne instrumentalisieren...

die nachfolgende erklärung der deuschen "von alledem nichts gewusst zu haben" ist allerdings garnicht so dumm, denn über leugnendes wissen hat es ja so versucht, sich von der schuld freizusprechen. anders steht es hier mit der moral. aber moral und intelligenz bauen von natur her nicht aufeinander auf...

burnie hat geschrieben:
Allerdings nutzt mir als Zivilisation Vorsicht und Sicherheitsmassnahmen, ebenso wie Intelligenz aber auch nichts, wenn mir ein Komet auf den Kopf fällt - daher ist Darwin nur in Grenzen anzuwenden :-)


das mit dem kometen nennt man dann eben "pech". dass sich vollidioten über generationen hinweg fortpflanzen ist in vielen fällen dann einfach nur glück... in der summe hat allerdings darwin recht, sonst wären wir nicht da wo wir sind = 6 milliarden menschen!

WHR


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BeitragVerfasst: Mo 26. Jun 2006, 16:53 
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( Sorry dass ich den alten Thread noch mal hochhole, aber ich find den echt gut :D :super )

Also ich hab eher den Eindruck, dass Intelligenz schmerzhaft sein kann / häufig auch ist.
Nachdem sich der ziviliserte Mensch von seinem natürlichen Umfeld ja weitgehend verabschiedet ( :wink :blöd ) und sich über die Evolution gestellt hat, ist nunmehr keine sehr weitreichende Intelligenz mehr zum leben oder gar überleben notwendig. Sie ist innerhalb der ziviliserten Welt fast schon überflüssig geworden, und wie man ja weiß bilden sich für das Überleben unnötige oder gar abträgliche Eigenschaften mit der Zeit zurück.
Ich finde, manchmal ist es wirklich nicht zu übersehen, dass die Menschheit keine natürlichen Fressfeinde mehr hat :roll:
Und was soll nun ein intelligenter Mensch tun mit seiner Intelligenz, die nicht mehr gefragt ist? - Dummheit würde ich ganz klar als Zivilisationskrankheit bezeichnen, und somit lässt es sich für einen intelligenten Menschen auch kaum vermeiden mit.. nun, weniger intelligenten Menschen in Berührung zu kommen. Ein intelligenter Mensch ist an seine Umgebung nicht optimal angepasst: er kann sich höchstens dumm stellen, was aber gemessen an echter Dummheit natürlich absolut minderwertig ist. Der Unterschied und warum auch Dummheit nicht weh tun kann: Um zu bemerken, dass man dumm ist, wäre eine gewisse Intelligenz nötig, die nicht vorhanden ist!
Jemand, der sich nur dumm stellt, weiß es dagegen.
Und ich denke, er wird auf Dauer kaum glücklich werden mit dem Wissen über die Dummheit seiner Handlungen. Dass (wirklich) dumme Menschen über diese Fähigkeit nicht verfügen, ist ja gerade Grund für das ganze Schlamassel.

Irgendwann wird Mensch aber vermutlich aus seiner Zivilisation wieder herausgerissen werden; wenn bis dahin kein Ersatz gefunden ist vielleicht schon wenn das Erdöl endlich alle ist^^
Wenigstens solange wird zu viel Intelligenz und zu viel selbstständiges Denken eher hinderlich sein und (indirekt) weh tun.

Dumme Menschen sind glücklicher, was man mit Alkohol leicht nachvollziehen kann: Der reduziert die vorhandene Intelligenz (je nach Dosierung) auf ein Minimum, und das Ergebis: Ausgelassene, glückliche Menschen!

Unziviliserte Völker können kaum dumm sein, denn sie müssen ja zwangsläufig wissen wie sie ihr Überleben sichern. Es kommt aber wohl darauf an, welche Dummheit man meint: Diese, oder eher in Richtung "Bildung" und "Allgemeinwissen", oder was es noch gibt.

Die Indianer sind zumindest nicht wegen ihrer eigenen Dummheit "ausgestorben", sondern wenn wegen der Dummheit des Weißen Mannes, aber das könnte man auch einfach Boshaftigkeit nennen. So oder so hat er sich auf dem geraubten Kontinent schließlich bis in alle (noch bewohnbaren) Ecken und Winkel ausgebreitet und war so gesehen sehr erfolgreich. Ich finde es erstaunlich, wie gering die Verluste bei solchen Vorgehensweisen sind :cry:


Da (mir zumindest) kein vollständig nicht-dummes Wesen bekannt ist, kann man wohl nicht sagen, ob dieses unsterblich wäre.


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 Betreff des Beitrags: Re: tut dummheit eigentlich weh
BeitragVerfasst: Fr 7. Jul 2006, 11:30 
Hiho,

da ist ja mal was mit Tiefgang - ich bin dabei - genau das richtige für die laue Mittagspause :)


Aber schön der Reihe nach. Erst mal die Begrifflichkeiten festlegen:

Was also ist Dummheit?
Ich sag mal so:
Dummheit ist die Unwissenheit über die wahre Natur einer Sache.
z.B. Wenn ich im dunklen Walt einen Schatten für einen Mann halte und mich fürchterlich erschrecke. Dann geschieht das, weil ich nicht die wahr Natur des "Mannes" erkannt habe - also den Schatten.... alles klar?

Nun stellt sich die Frage nach der wahren Natur bzw. Wahrheit - Was also ist Wahrheit?
Wahrheit ist das Gegenteil von Dummheit! (Wer hätte das gedacht...)

So, nun aber schnell weiter und auf die Fragen konzetriert - denk nach, denk nach, denk nach...


Mischka hat geschrieben:
TUT DUMMHEIT WEH?
mischka


...Wie im obigen Beispiel mit dem Schatten leicht zu erkennen - Ja. Denn der Schreck ist ein Leiden. Und Leiden tut nun mal weh. Das ist seine Natur <img src="http://www.fahrradkurier-forum.de/images/smiles/045.gif">


IST DUMMHEIT EINE ZIVILISATIONSKRANKHEIT?

...und ob. Eine Dummheit kann auch "kollektiv" begangen werden. z.B. Nazis, Stasi, Nato-Einsatz...


und nun meine liebste Fage:

KÖNNTE MAN AN DUMMHEIT STERBEN?

...Ich behaupte sogar: Nur DESHALB - weil man "dumm" ist - stirbt man. Eine verwegene These - ich weiß - aber glauben kann ja jeder, was er will ;)

Ich versuch mal zu erklären:
Wir kennen nicht wirklich die Ursachen, die Leben entstehen lassen, die uns am Leben halten und auch nicht die Ursachen von Tod.

Unwissenheit - Leben:
Es reicht nicht aus, Sperma und Eizelle zu verbinden.... Daraus entsteht noch nicht zwangsläufig ein neuer Mensch oder Tier.

Unwissenheit - Gesundheit:
Wir haben so viele tolle Medizin vom neuesten Bio-Gen-Superforschungsprodukt bis hin zur uralten Hausmitteln. Trotzdem werden Menschen krank, trotzdem sterben viele an Krankheiten und es entstehen sogar immer mehr neue Krankheiten, wohingegen die alten nicht wirklich ausgerottet sind....

Unwissenheit - Tod:
Selbst wenn wir die besten äusseren Bedingungen haben: Junger, gesunder Körper, beste Nahrung, saubere Umwelt usw. können wir unerwartet sterben z.B. durch einen Unfall. Und wir können nichts dagegen tun... Oder doch? - Aber das ist halt ne Frage des Glaubens ;)


So, nun ist die Mittagspause aber wieder um.....

Denkt nicht, das die Dinge so sind wie sie Euch scheinen! Das ist die größe Dummheit ... glaube ich :-D


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